Veranstaltungen

Jubiläumsveranstaltung in Tripsdrill

Zum zehnten Mal wurden die Bezirksspielfestsieger eingeladen.

Am 16. September 2017 wurden nun schon zum zehnten Mal alle Bezirksspielfestsieger der E- und D-Jugend, auf Kosten des Handballverbands Württemberg, in den Vergnügungspark Tripsdrill eingeladen. Von den Bezirken bekamen die Siegermannschaften zusätzlich rote T-Shirts mit dem Aufdruck „Bezirksspielfestsieger 2017“ geschenkt.

Dieses Jahr haben leider nur sechs Bezirke teilgenommen. In den Bezirken  Stauferland und Bodensee-Donau wurden bedauerlicherweise keine Bezirksspielfeste durchgeführt. Trotzdem nahmen insgesamt 375 Kindern teil, dazu kamen noch ca. 310 Erwachsene (Betreuer und Eltern).

Während die Bezirke Heilbronn-Franken, Enz-Murr, Rems-Stuttgart, Achalm-Nagold mit jeweils vier Vereinen und Neckar-Zollern mit drei Vereinen vertreten waren, kamen aus Esslingen-Teck insgesamt fünf Mannschaften.

Die Teilnehmer waren im Einzelnen:

Heilbronn-Franken: SG-Schozach-Bottwartal, weibliche E- und D-Jugend, TSV Weinsberg, männliche  D-Jugend, HSG Hohenlohe, männliche E-Jugend

Enz-Murr: TV Mundelsheim, männliche  D-Jugend, HC Oppenweiler/Backnang, weibliche D-Jugend, TSF Ditzingen, männliche E-Jugend und TV Aldingen weibliche E-Jugend

Rems-Stuttgart: TV Bittenfeld männliche D-Jugend, SG Weinstadt, weibliche D-Jugend, SC Korb, männliche E-Jugend und SV Remshalden weibliche E-Jugend

Esslingen-Teck: TSV Neuhausen/F. männliche E- und D-Jugend,  TEAM Esslingen/Altbach weibliche D-Jugend und TSV Köngen weibliche E-Jugend

Achalm-Nagold: HSG Böblingen/Sindelfingen männliche D-Jugend, SG K2Ku Herenberg weibliche D-Jugend,  JSG Echaz-Erms, männliche D-Jugend, und  VFL Pfullingen, weibliche E-Jugend

Neckar-Zollern: HK Ostdorf/Geislingen weibliche D- und männliche E-Jugend, und JSG Balingen-Weilstetten, männliche D-Jugend

Jedes Jahr kommt die Veranstaltung bei den Teilnehmern sehr gut an. Die ersten Vereine haben schon angekündigt, dass sie unbedingt auch 2018 als Bezirksspielfestsieger wieder dabei sein wollen!

Tag 1: Anreise

Traditionell starteten wir am zweiten Tag der Sommerferien. In Wernau fuhren unser Reisebus und der gelbe Kleinbus fast pünktlich los. Mit viel Aufregung, freudiger Erwartung und guter Laune im Gepäck ging es ab in die Berge. In unserem Jugendgästehaus Geislhof (auf 1065 m Höhe) wurden wir am späten Nachmittag freundlich begrüßt und mit einem leckeren Abendessen willkommen geheißen.

Tag 2: Shopping in Mittersill und Badespaß in Uttendorf

Am ersten Tag ließen wir es ruhig angehen. Morgens bummelten wir durch das Städtchen Mittersill und es wurden Unmengen von Getränken und Co. eingekauft. Nach dem Mittagessen packten wir ganz flink die Badesachen ein und fuhren nach Uttendorf. Am herrlich gelegenen Badesee kühlten wir uns ab und nutzten die vielen Akttraktionen im und um den See.

Tag 3: Geislhof-Olympiade und Workshops

Sonntags war leider keine Sonne mehr zu sehen und wir legten daher unseren „Ruhetag“ (unser Bus blieb stehen) ein. Wir nutzten die Zeit um uns besser kennen zu lernen, die vielen Workshop-Angebote auszuprobieren und hatten viel Spaß bei der „Geislhof Olympiade“. Beim Baumstammweitwurf legen wir sogar alle eine keine Kräftigungseinheit ein. Beim Tischtennisturnier wurden einige heiße Gefechte geliefert und bei guter Musik flogen die Bälle nur so über die Platten. Wer es etwas ruhiger wollte, genoss die Zeit bei einer Meditation oder ging auf Traumreise. Einige Mädels gestalteten und nähten ihren eigenen hippen Sportbeutel. Und für alle, die sich für die neuen Regeln interessierten, gab es Uli´s einzigartige Regelkunde.

Tag 4: Kupferbergwerk Hochfelden oder Nationalpark Museum

Am Montag ging es raus an die frische Luft und rein ins Bergwerk. Der Bus brachte uns bis zum Taleingang. Von dort startete die Wanderung durch das sehenswerte Obersulzbachtal zum Bergwerk Hochfelden. Oben angekommen erwartete uns eine etwas abenteuerliche Führung durch das Kupferbergwerk. Zur Sicherheit mit Helm ausgerüstet, ging es wie in früheren Zeiten durch die engen Stollen und über Leitern durch den Berg. Die „Fußkranken“ verbrachten den Tag im Nationalparkmuseum in Mittersill. Wir erlebten im 3-D-Kino die Entstehung der Hohen Tauern, im neuen, runden Panoramatower alle Tages- und Jahreszeiten in den Bergen und im Lawinendom bekamen wir einen Eindruck der Naturgewalten.

Tag 5: Große Bergtour zum Ammertaler See oder Wanderung am Hintersee

Gleich nach dem Frühstück ging es am Dienstag auf zur Bergtour. Gutes Schuhwerk und die geeignete Kleidung für das Gebirge waren Voraussetzung, um auf die große Bergtour mitgehen zu dürfen. Mit Rucksack, belegten Brötchen und ausreichend Getränken ging es in die Hohen Tauern hinauf bis zum glasklaren Hochgebirgssee (Ammertaler See) auf 2.280 m Höhe. Es war für uns alle ein tolles Erlebnis und wir waren sehr stolz auf unsere Leistung! Die Aussicht war einfach super.

Die restliche Truppe wanderte durch den Nationalpark Hohe Tauern, im Gebiet des Felbertales. Die Wanderung führt durch das Hochtal am Hintersee bis zum Schleierwasserfall. Abends wurden alle mit einem leckeren selbst gemachten Nachtisch belohnt.

Tag 6: Großfeldhandballturnier

Dann war es wieder soweit. Am Mittwoch fand unser traditionelles Großfeldhandballturnier statt. Nach dem Frühstück ging es gleich nach Mühlbach. Dort durften wir in diesem Jahr den Rasenplatz für unser Turnier nutzen. Nach kurzem Aufbau der Tore folgte die Einteilung der Mannschaften und die Einführung in die Besonderheiten des Großfeldhandballs. Schon ging es los. Wie jedes Jahr kamen die Jungs und Mädels nach und nach mit den etwas „anderen“ Regeln immer besser klar. So verbrachten wir in Mühlbach einen lustigen, heißen und sonnigen Sporttag.

Tag 7: Grillen am Blausee im Untersulzbachtal

An unserem letzten Tag in Österreich starteten wir ins Untersulzbachtal. Am Blausee nahmen wir die obere Grillstelle in Besitz. Während einige Mutige im eiskalten, blauen Bergsee badeten (oder zumindest am Rand hinein standen), kümmerten sich die anderen um die Holzstecken, packten Kartoffeln in Folie, richteten das Stockbrot, schnitten die Würstchen ein,... Als das Feuer die richtige Hitze hatte, begann das große Grillen. Alle ließen sich die Würstchen, das Stockbrot und die Folienkartoffeln schmecken. Wir genossen die chillige, gemeinsame Zeit bis wir wieder zusammenräumen mussten. Denn zum Abendessen wurden wir auf dem Geislhof erwartet. Den letzten gemeinsamen Abend nutzte dann jeder auf seine Art. Einfach nett miteinander abhängen, Party, nochmals Zocken, gute Gespräche.

Tag 8: Heimreise

Unglaublich schnell war unsere gemeinsame Woche wieder vorbei. Ein letztes Frühstück, Koffer packen, noch ein letztes Gruppenbild und schon starteten wir Richtung Heimat. Nach einer langen – oder kurzen Nacht !? – war es bei der Heimfahrt ruhig im Bus. Die meisten nutzen die ersten Stunden für ein Nickerchen. Mit unserer letzten großen Pause beim „goldenen M“ erwachten auch die Lebensgeister und alles Wichtige wurde noch besprochen und Telefonnummern ausgetauscht. In Ulm mussten bereits die ersten verabschiedet werden und etwas später hieß es dann in Wernau „Abschied nehmen“ oder doch besser „auf Wiedersehen“ sagen. Viele vereinbarten bereits ein Treffen in den Ferien, im Herbst in der Sporthalle oder spätestens im nächsten Jahr bei der HVW-Freizeit 2017.

Ja, so können die nächsten Sommerferien beginnen!

HVW Freizeit in Österreich, Bramberg am Wildkogel vom 28.07.2017 bis 04.08.2017

Wir freuen uns auf euch, das Betreuerteam:

Meike Schober, Renate Decker, Conny Knapp, Lena Fink, Uli Decker, Stefan Knapp, Felix Donnert, Dennis Ulbrich, Nils Kühl, Mike Decker.

Nicht unerwähnt lassen möchten wir an dieser Stelle, dass wir in diesem Jahr mit Lena Fink, Nils Kühl und Mike Decker drei „Nachwuchskräfte“ dabei hatten - alles ehemalige Teilnehmer, die sich so mit der Freizeit identifizieren, dass sie nun auch als Betreuer dabei sein wollten.

Durch eine großzügige Spende des Vereins der Freunde und Förderer des Handballs in Württemberg e.V. wurde es uns ermöglicht, diese drei Nachwuchsbetreuer ohne Kostensteigerung für die Teilnehmer mitzunehmen und sie so behutsam an die Aufgaben heranzuführen.

Dafür ein ganz herzliches Dankeschön!