September 2019

Liebe Leser und Handballbegeisterte,

 

ich darf mich nun offiziell als „BUFDI“ bei euch vorstellen.

Als mein BFD Anfang September startete, habe ich mich mit allen Schulen in Verbindung gesetzt, um mich anschließend persönlich, vor Ort, vorzustellen. Im Laufe der ersten Septemberwochen war viel Fahren und Organisieren angesagt.

 

Doch noch bevor ich so richtig in meinen Dienst als AG- Leiter einsteigen konnte, durfte ich zum Einführungsseminar nach Albstadt. Das gute Essen werde ich dort nicht vergessen! Ich habe ebenfalls sehr nette BFDler kennengelernt; somit gab es zwischen den Seminarleitern und uns keinesfalls Beschwerden. Durch die gute Mischung aus Theorie und Praxis war es und allen möglich, viel Spaß zu haben und natürlich auch eine Menge über den Umgang mit Kindern im Sportunterricht zu lernen. Ich habe Einiges für meine AGs behalten.

 

Nach der Seminarwoche hat mein Dienst dann richtig begonnen. Die ersten AG- Stunden waren mit „Kennenlernspielen“, Fangen und Passen, Grundregeln und viel Völkerball gestaltet. Die Charakter der Schüler sind sehr unterschiedlich. Je nach Willen und Einstellung der Schüler ist es sehr unterschiedlich, was man innerhalb einer Kursstunde erreichen kann.

Bei Problemfällen bin ich mit den Ansprechpartnern der Schule im Kontakt.

 

Ende September durfte ich nochmal nach Albstadt, um an einem Grundlehrgang teilzunehmen. Ich habe viel über Unterrichtsinhalte im Sport gelernt und werde diese mit Überzeugung in meinen AGs anwenden.

 Eure Lea Stammer

 

Oktober 2019


Kaum war der Grundlehrgang Ende September absolviert, ging es auch schon weiter mit den AGs. Glücklicherweise habe ich viele Handballbegeisterte in den AGs dabei; deshalb startete der Oktober um so besser. Ich habe meine Chancen genutzt, und gleich mal die Übungen ausprobiert, die ich in den Seminaren mitgenommen hatte.- Mit Erfolg!

Durch das spielerische Näherbringen der Handballregeln und großes Verständnis der Teilnehmer, konnten wir tatsächlich schon ein wenig „fehlerfreies“ Handball spielen. Natürlich fielen Spiele wie „Zombieball“ und „Völkerball“ nicht aus dem Trainingsplan. J

 

Da ich die Kinder nun auch schon etwas besser kannte, spezialisierten wir uns individuell auf die richtige Wurfhaltung. Ich habe schnell gemerkt, dass das Stoßen dem Werfen vorgezogen wird. Um das Werfen zu verbessern, dienten ganz simple Übungen wie z.B. gegen die Wand werfen und den Ball wieder auffangen; mit dem Erweitern des Abstands zur Wand.

Des Weiteren war ich in diesem Monat auf einem Lehrgang für politische Bildung. Es war eine sehr interessante Woche, in der ich viel über das Thema „Sicherheit in Deutschland“ lernte. Dazu sind wir nach Tübingen gefahren, um Passanten zu befragen, ob sie sich in Deutschland sicher fühlen. Die verschiedenen Aussagen rund um die Themen „Flüchtlingskrise“, „Überwachung“ und „Polizeischutz“, lösten viele Anregungen zu Diskussionen aus, die wir dann mit unserem Übungsleiter besprachen. Ein Highlight war der Besuch der „LEA“ (Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge) in Sigmaringen.

Ich werde im Laufe dieses Monats mehr auf die Technik im Handball eingehen, um den Kindern zu zeigen, wie wichtig dies für ein faires und anspruchsvolles Spiel sein kann.

 Eure Lea

 

November 2019

Nach den Herbstferien starteten die AG’s im November mit erholten und motivierten Schülern.  Wie im Flug vergingen die folgenden Wochen an den Schulen.

Die Kids und ich konzentrierten uns zum Großteil auf das Handballspiel, denn ich bemerkte, wie sie die Techniken und Regeln nun langsam drauf hatten. Klar musste ich ab und zu noch ein paar Kleinigkeiten korrigieren; doch es machte auch mir viel Spaß den Kindern zuzusehen, wie sie immer besser wurden. Andere Spiele, wie Hütchen-Ball (welches in 70% der Schulen zum „Top-Spiel“ ernannt wurde) und Völkerball wurden natürlich auch gespielt.

Auch wenn der Monat November weniger „spannend“ für mich war, freue ich mich auf den Monat Dezember, da ich hier wieder nach Albstadt gehe, um mich auf dem Aufbaulehrgang weiterzubilden.

Eure Lea