Frauen-Kader für Beach-EM steht fest
  07.06.2019 •     HVW-Verband , Allgemein , Leistungssport


Der Kader der Frauen-Nationalmannschaft für die Beachhandball-Europameisterschaften in Polen (2. bis 7. Juli 2019) steht fest. Nationaltrainer Alexander Novakovic und Co-Trainer Tom Hankel legten sich nach dem Vorbereitungslehrgang am vergangenen Wochenende in Ismaning auf den zwölfköpfigen Kader fest, der die deutschen Farben in Stare Jablonki vertreten wird

Der Kader der Frauen-Nationalmannschaft für die Beachhandball-Europameisterschaften in Polen (2. bis 7. Juli 2019) steht fest. Nationaltrainer Alexander Novakovic und Co-Trainer Tom Hankel legten sich nach dem Vorbereitungslehrgang am vergangenen Wochenende in Ismaning auf den zwölfköpfigen Kader fest, der die deutschen Farben in Stare Jablonki vertreten wird.

„Es war eine sehr, sehr schwierige Entscheidung“, betont Novakovic. „Wir hatten - gerade im Tor und auf Rechtsaußen - die Qual der Wahl. Alle Spielerinnen hätten es verdient, mitzufahren, am Ende hat die Priorisierung, auf welche Fähigkeiten wir besonders Wert legen, den Ausschlag gegeben.“

Die Spielerinnen informierten Novakovic und Hankel bereits am Wochenende über die getroffene Auswahl. „Es war sehr hart“, gesteht der 35-Jährige ein. Die Mannschaft habe es allerdings „ganz gut aufgenommen und kann die Entscheidungen auch sportlich nachvollziehen.“

Für die anstehende Europameisterschaften setzt der Nationaltrainer, der mit den weiblichen Auswahlmannschaften im Jugendbereich seit 2015 dreimal EM-Bronze holte, auf ein Team mit Perspektive. Älteste Spielerin im Kader ist die 25-jährige Leonie Wöbking vom Deutschen Meister Strandgeflüster Minden. „Wir haben eine gute Mischung zwischen jung und sehr jung“, schmunzelt Novakovic. „Wir werden mit Sicherheit eine der jüngsten Mannschaften der EM stellen.“

Erfahrung bringen die Akteurinnen dennoch mit: Kapitänin Kirsten Walter und Linkshänderin Christine Königsmann stehen mit jeweils 23 Jahren bereits vor ihrer dritten Frauen-Europameisterschaft, zahlreiche Spielerinnen holten unter Novakovic EM-Medaillen. „Wir sind überzeugt, die zwölf besten Spielerinnen ausgewählt zu haben“, unterstreicht der Nationaltrainer.

Bei der viertägigen Maßnahme in Ismaning stand die Spielpraxis im Fokus; es standen drei Testspiele und ein Turnier auf der Agenda. „Wir hatten viel Wettkampf bei perfekten Bedingungen“, bilanziert Novakovic. „So konnten wir nach und nach Baustellen schließen.“ Gerade der Auftritt am letzten Lehrgangstags gegen die männliche A-Jugend des SV Anzing, dem Bayrischen Beachhandball-Meister 2018 in der Altersklasse, begeisterte den Coach. „Die Mädels haben super Abläufe gezeigt, Timing und Tempo haben gepasst und wir haben die richtigen Entscheidungen getroffen.“

Novakovic zeigte sich mit der Entwicklung der Mannschaft zufrieden. „Wir sind wirklich viele Schritte vorangekommen und sind jetzt beispielsweise soweit, dass wir nicht die erste, sondern die beste Chance suchen“, führt der 35-Jährige aus. „Auch das Teambuilding hat die Stimmung noch einmal gehoben. Die Mannschaft ist menschlich 1a, es entsteht eine tolle Teamdynamik.“

Bevor es zur Europameisterschaft nach Polen geht, steht Ende Juni noch ein internationales Vorbereitungsturnier in Ungarn an. Im Sand werden die Nationalspielerinnen vorher dennoch stehen, bei den German Beach Open (GBO). „Wir legen Wert darauf, dass alle Spielerinnen im Laufe der Saison drei GBO-Turniere spielen“, erläutert Co-Trainer Hankel. „Sie sollen auch abseits der Nationalmannschaft weiterhin Spielpraxis sammeln. Diese Erfahrungen können ihnen für ihre Entwicklung nur helfen - und damit bringt es auch die gesamte Mannschaft nach vorne.“

Für die Europameisterschaft in Polen (2. bis 7. Juli) sind folgende Spielerinnen aus dem Verbandsgebiet Württemberg nominiert:

  • Lena Klingler (SG BBM Bietigheim / Minga Turtles)